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DBV-Winterthur Gesamtausschüttung


13.03.2001
Ad hoc

Die Unternehmen der DBV-Winterthur Versicherungsgruppe (WKN 841690) verzeichneten im Geschäftsjahr 2000 ein befriedigendes Ergebnis nach HGB. Das DVFA-Ergebnis für das Geschäftsjahr 2000 beträgt 5,06 DM/Stückaktie (Vorjahr 6,77 DM/Stückaktie). Wesentlicher Grund für den Rückgang ist die Notwendigkeit zur Bildung von Rückstellungen für Steuerbelastungen zurückliegender Jahre im Zusammenhang mit früheren Beteiligungen an irischen Kapitalanlagegesellschaften, die auf Grund neuer Rechtsprechung des BFH notwendig geworden ist. Diese steuerliche Fragestellung wird dem BFH erneut zur Überprüfung vorgelegt werden; mit einer endgültigen Entscheidung ist frühestens in einigen Jahren zu rechnen.

Gleichwohl soll der Hauptversammlung der börsennotierten DBV-Winterthur Holding AG die Ausschüttung einer Dividende von 1,18 Euro/Stückaktie zuzüglich eines Bonus von 0,90 Euro/Stückaktie (Ausschüttung aus EK 45) vorgeschlagen werden. Dies ist ein Anstieg der Ausschüttung im Vergleich zum Vorjahr um 0,90 Euro/Stückaktie (76,3%).

Die für die Schweizer Konzernmutter erstmals in Anlehnung an US-GAAP erstellte Jahresrechnung weist einen Gewinn von rund 513 Mio. DM nach Steuern aus. Nebst positiven Einflüssen aus dem gegenüber HGB abweichenden Bewertungsgrundsätzen führten Einmaleffekte wie die bereits in der Vorperiode enthaltene Rückstellung für das Irlandgeschäft (von rund 55 Mio. DM) und der Einfluss des Steuersenkungsgesetzes (173 Mio. DM) zum sehr guten Ergebnis.


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